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Notizbuch und Stift

Tagebuch

Natürlich könnten wir unsere Erlebnisse auch mit Stift und Papier für die Ewigkeit konservieren. Wir probieren mal etwas anderes:

  • 25. Aug. 2022

Die Nacht war nicht ganz ohne. Wir wurden durch die Sturmböen auf unserer Klippe ganz schön durchgerüttelt. Horst-Dieter hat sogar sein aufgestelltes Dach eingeklappt, um überhaupt schlafen zu können.

Neugierig wie wir nun mal sind, haben wir wieder einmal Wikipedia gefragt, was da passiert ist.

Zitat

Die oder der Bora ist meteorologisch ein Begriff für böige kalte Fallwinde, die an verschiedenen Küsten auftreten.

An der Adria ist Bora der Name des orkanartigen Fallwindes entlang der Drinnmündung.

Winde vom Bora Typ gehören mit ihrer Häufigkeit und ihren hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten zu den stärksten der Welt.

Einzelne Böen erreichen Werte von bis zu 250 km/h.

Ich denke, diese Geschwindigkeit haben wir nicht erreicht.

Am Morgen war der Himmel total blankgeputzt mit fantastischer Fernsicht.





Wir haben noch über dem Meer gefrühstückt und sind dann gestartet.

Die Küstenstraße wurde wieder unsere bevorzugte Route.

Nach knapp zwei Stunden hatten wir Lovran erreicht.

Zu Heidi und Wolfgang ging es noch mal richtig bergauf.




Leider hatte unser Freund Wolfgang auch ein kleines Problem:

Er war in der Nacht im Bad ausgerutscht und im freien Fall auf die Sanitärkeramik gefallen.

Ergebnis:

Blauer Rücken und Hüfte.

Mit einem Grappa und zwei Schmerztabletten war er wieder transportfähig,

also ab zum Italiener.





.





Bei gutem Essen und einem leckeren Wein haben wir auch diesen Tag wieder entspannt beendet.

  • 24. Aug. 2022

Heute Morgen haben wir nach dem Bad im Meer noch etwas im warmen Pool geplätschert und dann die ganze Pracht der Anlage beschnuppert.

Natürlich alles vom Feinsten.






Gegen 10:00 wollten wir starten. Das haben wir nicht geschafft.

Wenn schon, denn schon.

Ein Frühstücksbuffet fesselte unsere Aufmerksamkeit und wir einigten uns, noch ein paar Kuna auf den Kopf zu hauen.

Wir haben ordentlich zugelangt und erst kurz vor Mittag die Tische verlassen.

Dann wurde gepackt, bezahlt und losgefahren.

Unser Ziel:

Ein Stellplatz am Meer ca. 40 km vor Rijeka

Das Wetter war bombig. Der Verkehr völlig entspannt. Es war eine wundervolle Fahrt bis zu einer Pause:

Helga rutschte aus oder knickte um, keiner weiß es.

Das Ende vom Lied:

Zwei verzweifelte Männer mussten Erste Hilfe leisten

Blut wegwischen, Wunden desinfizieren, Pflaster kleben, aus dem neu gekauften Kleid Blutflecken entfernen, ein Häufchen Unglück neu motivieren und verhindern, dass sie den Freitod über die Klippen nicht der Weiterfahrt vorzieht.

Am Ende ist festzustellen:

Patientin und Ersthelfer haben die kritische Situation gemeistert und wir haben die letzten Kilometer noch geschafft.

Der Platz stellte sich als Kleinod heraus.

Auf verschiedenen Ebenen, direkt an einer Klippe am Meer, konnten wir parken.




Über einige steile Treppen konnte man auch eine kleine Badeplattform erreichen.

Topp Toiletten und Duschen sowie eine kleines Bistro rundeten den positiven Eindruck ab.

Womit wir nicht gerechnet hatten:

Wir wurden mit einer Besonderheit der kroatischen Küste konfrontiert.

Der oder die Boa, ein ablandiger Wind, der teilweise mit heftigen Sturmböen auftritt.

Wir wurden in der Nacht ordentlich durchgerüttelt.

Morgen früh geht es dann Richtung Kvarner Bucht weiter.

  • 23. Aug. 2022

Aktualisiert: 24. Aug. 2022

Heute machen wir den nächster „ Hüpfer“ Richtung Heimat

Unser Ziel ist die Stadt Zadar



Bei Wikipedia habe ich gelesen:


„Die Stadt wurde von den Venezianern vom 13. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts regiert. Zadars Architektur und Kultur waren stark von den Venezianern beeinflusst. Viele erhaltene gotische Kirchen und Gebäude sind als Erinnerung an die lange venezianische Herrschaft geblieben.“


Da sind wir mal gespannt, was uns da erwartet. Mit Übernachtungsmöglichkeiten tut sich die Stadt sehr schwer.

Ganz gleich wo und wie du suchst, du wirst immer wieder zu einem 5 Sterne Resort der Falkenstein Gruppe geleitet. Nach meinen Recherchen ist das eine Hotelgruppe, die ihre Wurzeln in Österreich/Südtirol hat

Das passt dann wieder zur Historie

Denn 1797, übernahmen die Österreicher die Herrschaft über die Stadt bis 1918.

Im Campingbereich gilt das wahrscheinlich bis heute


Spaß beiseite

Wir sind ja im Urlaubsfeeling und legen den Schwerpunkt seit einigen Tagen mehr in Richtung Chillen und gut essen in Gassen kroatischer Küstenstädte.


Die Fahrt verlief ohne Probleme.





Wir sind einige Kilometer durch ein bergiges Hinterland gefahren und haben dann kurz vor Zadar den Weg über die Küstenstraße gewählt.



Die Wahl, die Autobahn zu meiden, hat uns etwas Zeit gekostet. Letztendlich sind wir in Zatar angekommen, Platz gefunden, eingeparkt und sofort stadtfein gemacht.




Also

Rein in die Taxe und ab in die Altstadt.













Nach ausgiebigem Bummel, fein kroatisch essen, einem Liter Rotwein und einem hauseigenen Grappa ging es zurück ins Camp.

Der Tag wurde wieder unter der Rubrik

Alles Richtig gemacht, alles o.k.beendet.

Bis morgen


©2022 Reise Blog Seidenstraße.

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