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Notizbuch und Stift

Tagebuch

Natürlich könnten wir unsere Erlebnisse auch mit Stift und Papier für die Ewigkeit konservieren. Wir probieren mal etwas anderes:

  • 16. Sept. 2023

Heute den Stellpatz nach dem Frühstück in Richtung Piva Kloster verlassen.



Unser Plan

Nach Klosterbesichtigung Fahrt durch die Pivaschlucht bis zur Grenze nach Bosien Herzegowina

Dort übernachten

Morgen nach Mostar

Los geht es


Jetzt geht es in die Piva Schlucht bis zum Zusammenlauf von Piva und Tara.



Leider kann man auf Bildern und Videos nicht die ganze Schönheit dieser Schlucht und der geilen Straßenführung einfangen.

Ich fand diese Strecke fahrtechnisch und Landschaftlich sehr bemerkenswert.

Na ja, irgendwann fing es an zu regnen und wir erreichten die Grenze

Überlegung:

Bei Regen in den Bergen zu campen, macht keinen Sinn

Beschluss wir fahren über die Grenze nach Mostar in BIH. Wetter App versprach Sonne und 30 Grad.

Also los.

Erster Grezposten kein Problem.

Dann ging es über die legendäre Holzbrücke zur Grenze BIH.



Dort passierte das Unglaubliche

Helmut durfte nicht einreisen

Der Grund

Das Leihauto hatte nur eine Kopie des Fahrzeugscheines. Kein Orginal. Und diese Kopie fand bei den Zöllnern keine Akzeptanz.

Also blieb nur sofortige Trennung oder zusammen umkehren.

Auf Trennung waren wir nicht vorbereitet, also zusammen Reture.

Die motenegrischen Beamten lächelten etwas schadenfroh, als wir nach 15 min wieder einreisten.

Also nach diesen Schock erst einmal eine Pause und kurzes Meeting.




Wir entschlossen uns zum Meer zurück zu fahren und dann Richtung Kroatien.





Den Chinesen sei Dank. Sie haben eine gigantische Brücke mit Autobahnanbindung in die Landschaft gezaubert und umfahren mit dieser Streckenführung die kurze Ein und Ausreise durch BIH

Wir fahren dann nach Mostar und

weiter in die Berge und Helmut und Susanne am Meer nach Hause.

Trotz WE Verkehr sind wir gut voran gekommen. Die Berge wurden kleiner, das Wetter besser und die Straßen breiter.



Am Ende des Tages hat alles noch geklappt. Platz gefunden, Grill am Meer war 21 Uhr noch geöffnet.

Schöne Abendstimmung am Wasser






  • 15. Sept. 2023

Heute spulen wir mit dem Womo's den Domitur Ring ab. Erster Zwischenstopp war Frühstück mit Krapfen und Käse ?!?! In Zabeljak.



Dann ging es zum Einkauf.

Der Ort ist auch Ausgangspunkt für die gleichnamige Ringstraße durch und um das Durmitorgebirge mit seinenen imposanten 2.000 mtr. Bergen. Einer liegt in einem Schiegebiet und man kann sich mit einem Sessellift mit Umsteigen bis auf ca. 2.300 mtr bringen lassen.





Leider hatten wir ausgerechnet heute etwas Pech mit dem Wetter. Es setzte leichter Nieselregen ein. Trotzdem grandiose Bergwelten











Da sich der Nieselregen zum Dauerregen entwickelte, mussten wir den Berg verlassen.

Völlig durchnässt beendeten wir die Liftfahrt nach unten und wärmten uns an der Talstadion erst einmal wieder auf und sortierten das Bildmaterial auf den Handys.





Dann ging es auf der Panoramastraße weiter in Richtung Selo Pass und dann abwärts in Richtung Pivaschlucht und Piva Stausee


















Es









Nach und nach wandelte sich die Gegend. Die schroffen Felsformationen lagen hinter uns und wir nährten uns dem Stausee. Ziel war das Städtchen Pluszine.


Der Stellplatz war mitten in der Stadt mit Blick auf den See und einer sehr schönen Gaststätte direkt am Stellplatz








Noch ein paar nette Erzgebirgler aus Eibenstock getroffen, schön geschwatzt, gegessen und zufrieden ins Bett gefallen

Nach einer erholsamen Nacht und einen sonnigen Morgen wollen wir heute und morgen den Dumitor Nationalpark erkunden. Teils zu Fuß,Teils mit dem Womo.





Auf einer Fläche von knapp 400 Quadratkilometern umfasst der Durmitor-Nationalpark spektakuläre Schluchten, blaue Bergseen und 48 schroffe 2.000er. Der höchste Gipfel des Massivs ist der 2.523 Meter hohe Bobotov Kuk.

Ganz so toll wollten wir nicht beginnen. Zum Einlaufen haben wir uns den bekannten Schwarzen See vorgenommen

Dieses Highlight war mit einer Wanderung von unserem Camp aus erreichbar.

Aber erst einmal Frühstück. Es hatten sich nach tollen Spielereien hungrige Vierbeiner eingeladen.




Während der "Raubtierfütterung" hatten wir Zeit etwas zu googeln.

Der Crno jezero (Schwarzer See) ist ein Gletschersee der sich schon im Mount Durmitor befindet.

Er liegt auf einer Höhe von 1.416 mtr. Der See nimmt eine Fläche von etwa 500 ha ein und besteht aus zwei Becken, Veliko jezero und Malo jezero genannt.

Soweit das Wissen aus dem Netz. Die Bilder sahen auch gut aus und das Wetter war wie immer top. Es konnte losgehen

Durch noch intakte Fichtenwälder ging es Richtung See.







Nach einiger Zeit lichteten sich die Bäume und man hatte einen ersten Blick auf den See und die dahinter liegenden 2.000 mtr. hohen Berge






Wir haben die Bilderbuchmotive mit einer kurzen Rast genossen und uns dann zu einer Umrundung der Seen entschlossen




Bei dieser Umrundung sind wir ordentlich ins Schwitzen gekommen

Wir waren froh, als wir nach 4 Stunden endlich wieder unser Camp erreichten

Unsere Plätze waren schon angewärmt.



Der Rest ist schnell erzählt. Unsere Vorräte warenziehmlich geschrumpft. Es gab Essen aus der Tüte und einen kleinen Verdauer

Wir haben noch etwas beisammen gesessen und über den morgigen Tag geklönt. Mit Verschwinden der Sonne wurde es schon empfindlich kalt

Beschluss:

Einpacken, duschen und morgen ohne Frühstück los

Bis dahin

©2022 Reise Blog Seidenstraße.

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